Vor einigen Wochen veröffentlichten wir einen Artikel über die Gefahr, die Methanhydrat für unser Klima darstellt. Neue Informationen, die wir in einem Artikel von Forschung und Wissen gefunden haben, werfen jedoch ein noch beunruhigenderes Licht auf die aktuelle Situation. Wir erfahren, dass der Sommer 2023 der heißeste seit 2000 Jahren war. Die Erwärmung seit Beginn des Industriezeitalters hat ein bedrohliches Niveau erreicht – und pro Sekunde fügen wir dem System Erde die Energie von 14 Hiroshima-Atombomben hinzu.
Diese zusätzlichen Fakten verstärken die Dringlichkeit: Die gigantischen Methanhydratvorkommen auf dem Meeresboden, die doppelt so groß sind wie alle bekannten fossilen Brennstoffe zusammen, könnten aufgrund der rasanten Erwärmung instabil werden. Das darin gespeicherte Methan, ein Treibhausgas 30-mal so stark wie CO₂, könnte freigesetzt werden – mit katastrophalen Folgen. Die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Methanschleife, die unkontrollierbar wird, rückt näher.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Jede weitere Verzögerung bei der Reduzierung der Emissionen könnte uns unaufhaltsam in eine Klimaapokalypse führen. Methanhydrat ist nicht nur ein theoretisches Risiko – es ist die tickende Zeitbombe in unseren Ozeanen, die durch unsere Nachlässigkeit jederzeit aktiviert werden könnte. Jetzt ist der Moment, zu handeln und das Wissen, das wir haben, in konkrete, weitreichende Maßnahmen umzusetzen, bevor es zu spät ist.
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